Winfried und Edmund auf Äroe/Dänemark – zum Mittagessen nach Dänemark …

Aerö 2010Früh morgens am 22.03. machten wir uns zum ersten längeren Flug der Saison auf. Das Wetter versprach nach anfänglichem Nebel gut zu werden.

Der erste Törn führte nach Flensburg. Hier gab es neben ein paar Litern Avgas zunächst schlechte Nachrichten: Bodennebel auf Aerö. Also ein wenig gewartet und noch mal auf Aerö angerufen. Jetzt könnte es klappen. Die Entscheidung fiel, loszufliegen und zu gucken, ob eine Landung möglich ist. Andernfalls wollten wir wieder zurück ins sichere Flensburg.

Also die „eingebaute Thermik“ eingeschaltet – und los ging durch die TIZ Sonderborg, über die Ostsee zur Nordspitze von Aerö und auf zum Flugplatz weiter südlich. Hin und wieder waren Nebelfetzen zu sehen – aber auch ein Flugplatz! Also runter mit der „Whisky-Hotel“. Bei der Flugleitung angekommen, bot sich draußen ein seltsames Schauspiel: innerhalb weniger Minuten war vom Windsack nicht mehr viel zu sehen! Zehn Minuten später hätten wir umkehren müssen, aber jetzt waren wir am Ziel angekommen.

Die Frage war nur, ob es heute auch noch zurückging. Wir wollten erst einmal Mittag essen und bestellten ein Taxi nach Aerösköbing – einer der schönsten Städte Dänemarks. Die Eindrücke waren sehr schön. Unsere einhellige Meinung: „Hier sind wir nicht zum letzten Mal gewesen!“ Die 12-minütige Taxifahrt hat uns Hin- und Zurück etwa 50 EUR gekostet – soll mal einer sagen, dass Fliegen teuer ist!!! Leider hatten wir nur eine gute Stunde Zeit zum Mittagessen im „Lille Hotel“ mit original dänischem Smörebröd und einem kurzen Rundgang durch Aerösköbing. Währenddessen klarte das Wetter immer mehr auf. Einem Rückflug stand nun nichts mehr im Wege.

Wir flogen auf dem selben Weg wieder zurück. In Flensburg wurden wir schon erwartet. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es bei ordentlichem Gegenwind zum Tanken nach Husum. Eine Landung in Husum ist sehr interessant: die erste Hälfte des ehemaligen Militärplatzes wird durch die Bundeswehr genutzt und steht voller LKW. Nach dem Zaun kommt dann die Landebahn.

Von Husum ging es dann ohne Umwege heim nach Surwold, wo wir gegen 18.00 Uhr sicher gelandet sind. Ein rundum gelungener Start in eine hoffentlich schöne und unfallfreie Saison!

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