Segelflieger müssen noch bis Ende März warten Seit zweieinhalb Jahren wird im Luftsportverein Papenburg auch der Ultraleichtflugsport betrieben. Seitdem hat sich diese Sparte innerhalb des Vereins sehr gut entwickelt. Vergangenes Wochenende wurde die Flugsaison 2006 eröffnet.
Winfried Grever
Ein wenig Choke, die Benzinpumpe und Vergaservorwärmung eingeschaltet, zu guter letzt ein Druck auf den Anlasserknopf und der Motor des kleinen Ultraleichtflugzeugs sprang auf Anhieb an. Ultraleicht-Fluglehrer Winfried Grever aus Papenburg, sowie einige andere Piloten des LSV Papenburg (LSV) nutzten am vergangenen Sonntag das ruhige Winterwetter und starteten zu ersten Rundflügen in diesem Jahr.

Die Ultraleichtflugsparte existiert zwar erst seit zweieinhalb Jahren im LSV und ist damit die jüngste Entwicklung innerhalb des Vereins, „aber alle unsere Erwartungen die wir mit dem Aufbau einer Ultraleichtflugsparte verbunden haben, wurden bei weitem übertroffen“, so der Vereinsvorsitzende Jörg Ackermann. Sowohl die erwartete Auslastung des Fluggeräts, als auch die erhofften positiven Effekte auf die Mitgliederentwicklung des LSV konnten realisiert werden. Das Ultraleichtflugzeug vom Typ C42 wird bei uns auch als Schleppmaschine für die Segelflugzeuge eingesetzt. Mit  Saisonbeginn steht das Flugzeug nun auch wieder für Rundflüge zur Verfügung! Die Piloten der segelfliegenden Zunft müssen hingegen noch bis Ende März warten, bevor die Saison wieder eröffnet werden kann. Denn erst im Frühling stellen sich die für uns Segelflieger so wichtigen thermischen Aufwinde ein, die wir für unsere stundenlangen Flüge benötigen.

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