Schüler der „Freien Schule Hümmling“  haben uns am vergangenen Freitag besucht.

Ohne Fallschirm geht nichtsSchulbesuch aus Börger – eigentlich ist es nicht zu erklären, warum eine solche Veranstaltung, nicht schon öfter stattgefunden hat. Da liegt man doch, zumindest rein geographisch betrachtet, ziemlich nah beieinander und ist sich scheinbar doch so fern.  Denn bedauerlicherweise finden im Laufe eines Jahres nur wenige Schulklassen den Weg zu unserem Flugplatz. Jetzt aber war es endlich mal wieder soweit. Die Schüler der 5. und 6. Klasse der „Freien Schule Hümmling“ aus Börger haben uns für einen Tag besucht. Insgesamt 26 Kinder wollten die Gelegenheit nutzen und selber einmal in einem Segelflugzeug bzw. Ultraleichtflugzeug mitfliegen. Auch das Modellfliegen wollten sie unbedingt kennenlernen, hatte sie doch in ihrem Werkunterricht kleine Flugmodelle aus Balsaholz gebastelt, die sie nun einfliegen wollten. Allerdings gab es im Zusammenhang mit der Durchführung der Veranstaltung  immer wieder ein Problem und das war der Regen.

Regen, Regen, nichts als Regen. Es lässt sich nicht abstreiten, wir sind im Herbst angekommen. Keiner von uns erwartet zu dieser Jahreszeit mehr ein stabiles „Herbsthoch“. Aber die Regentage der vergangenen Wochen haben so manche unserer Terminplanungen über den Haufen geworfen. Zum Beispiel  musste zweimal der Termin für diesen Schulbesuch abgesagt und um eine weitere Woche verschoben werden. Jetzt aber sollte es klappen. Ein Wetterfenster wurde für den Freitag voraussgesagt und das galt es zu nutzen. Dabei sah es früh morgens um 8, trotz der positiven Wetterprognose,  noch gar nicht danach aus, dass die Veranstaltung hätte durchgeführt werden können. Eine Kaltfront mit tiefhängender Wolkendecke hatte uns am frühen Morgen wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.  Mit dem Flugebetrieb konnte erst gegen 11 Uhr Ortszeit begonnen werden. Bis dahin versuchten unsere Freunde der Modellflugsparte , Manfred Galinowski und Heinrich Lögermann, die Wartezeit für die Schüler ein wenig zu verkürzen. Außerdem ergab sich durch die ungeplante Landung eines Polizeihubschraubers ein weiteres kurzweiliiges Highlight für die Schüler.

Nachdem dann endlich die Wolkendecke aufgerissen war, ging es Schlag auf Schlag. So schnell wie die Flieger nach ihrem Rundflug wieder am Startplatz waren, so schnell wurden die  „Copilotensitze“ von den Schülern auch wieder besetzt.  33 Flüge wurden immerhin noch im Rahmen dieser Veranstaltung durchgeführt. Der ein oder andere Schüler muss also mehrfach geflogen sein, super!

Allen Beteiligten, den Schülern, Lehrern und Vereinsmitgliedern, das kann man mit Fug und Recht behaupten, hat die Veranstaltung viel Spaß gemacht.  Vilelleicht finden ja im kommenden Jahr weitere Schulklassen den Weg zu uns auf den Steinberg, wir würden uns freuen.

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