Unser Fahrzeugpark

 

WindeDueHa DüHa 01

Die DüHa01, ein Eigenbau unseres Vereines, wurde im Jahre 1991 fertiggestellt. Als Fahrgestell dient ein ausrangierter Bundeswehr-LKW vom Typ Mercedes 1017. Die Winde wird von einem 214 PS starken 8 Zylinder MAN Dieselmotor angetrieben und verfügt über ein neuartiges Konzept zur Kraftübertragung. Die Antriebsleistung wird von dem mit konstanter Drehzahl laufendem Motor auf eine im Förderstrom regelbare Axialkolben – Hydraulikpumpe übertragen.

Durch ein Handsteuergerät wird die elektrohydraulische Servostelleinheit angesteuert, wodurch der Förderstrom der Hydraulikpumpe und somit die Drehzahl der direkt an die Seiltrommeln angeflanschten Hydraulikmotoren geregelt wird.
Der Vorteil dieser Antriebsart liegt darin, dass bereits zu Beginn der Startphase das komplette Drehmoment des Motors zur Verfügung steht, und die Segelflugzeuge somit früher ihre Abhebegeschwindigkeit erreichen.

Tostwinde Tostwinde

Diese Doppeltrommelwinde auf einem Borgwardchassis (Bj.1959) wird von einem 230 PS starkem V8 Benzinmotor angetrieben, der ursprünglich in einem Opel Diplomat verbaut war.

Mit dieser Winde wurden bis zur Indienststellung der DüHa01 im Jahre 1991 über 33.000 Start durchgeführt. Heute dient die Tostwinde als Reserve oder zur Unterstützung bei Wettbewerben.

Tower Tower

Ein ausrangierter Opel Blitz, der damals als Feuerwehrfahrzeug seinen Dienst getan hat, dient heute als mobiler Tower. Mobil ist dabei relativ, denn selber Fahren kann dieses Fahrzeug nicht mehr, es muß geschleppt werden.

Im Tower ist der Arbeitsplatz des Flugleiters, der für den reibungslosen Ablauf des Flugbetriebes zuständig ist. Desweiteren dient der Tower als Ablagefläche für Fallschirme, Bordpapiere und anderem Material, welches für den Flugbetrieb notwendig ist.

Lepo Lepo

Diese ausrangierte E-Klasse, Baujahr ’94, ist eine freundliche Spende von Mercedes Benz. Dieses Fahrzeug ist ein Vorserienmodell und diente bei Mercedes als Versuchsträger für Fahrwerkstechniken. Alle Umbauten wurden damals von Mercedes zurückgerüstet.

Zu dem Fahrzeug existiert kein Brief, und es ist ausgeschlossen, dass es jemals wieder auf öffentlichen Straßen zum Einsatz kommt. Bei Mercedes hätte man ihn damals verschrottet, hier bekommt er nun sein Gnadenbrot.

Eine Anhängerkonstruktion mit 3 Meter breiten, klappbaren Auslegern dient dazu, die Windenseile von der Winde wieder bis zu den Flugzeugen zu ziehen.